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Vorerst keine Gottesdienste in St. Peter und Paul

Einstimmige Entscheidung von Pfarrer Schmitt, Pastoralteam und PGR-Vorstand
Vorerst keine Gottesdienste in St. Peter und Paul
Vorerst keine Gottesdienste in St. Peter und Paul

In der Pfarrei St. Peter und Paul haben sich Pfarrer Knud W. Schmitt, das Pastoralteam und der Vorstand des Pfarrgemeinderates dafür entschieden, mit der Feier von Gottesdiensten noch zu warten. In der im Newsletter veröffentlichten Begründung heißt es:

"Die aktuellen Einschränkungen für die Feier von Gottesdiensten sehen vor, dass die gottesdienstlichen Versammlungen nur in kleinem Kreis gefeiert werden können und somit weiterhin nicht alle Gläubigen die Möglichkeit haben werden, am Gottesdienst teilzunehmen. Dieser Ausschluss von vielen unserer Gläubigen an der Teilnahme am Gottesdienst, die nicht erlaubte aktive Beteiligung während des Gottesdienstes (z.B. kein Gemeindegesang), die Spendung der Kommunion mit anderthalb Metern Abstand und ohne Spende-Dialog (“Der Leib Christi.“-„Amen.“), das Tragen einer Maske während der Kommunion … all das hat nach unserer Auffassung noch sehr wenig mit einer gemeinsamen Feier der Eucharistie, so wie wir sie kennen und schmerzlich vermissen, zu tun. Wir haben darum gemeinsam und einstimmig entschieden, vorerst bei den bisherigen Regelungen zu bleiben. Die jetzt getroffene Entscheidung werden wir wöchentlich dahingehend überprüfen, ob sie abgeändert werden kann. Die Vorbereitungsaufgaben und Überlegungen zur Wiederaufnahme von öffentlichen Gottesdiensten werden wir angehen, z.B. die Festlegung, wie viele Gottesdienstbesucher in einer jeden Kirche aufgrund der aktuellen Einschränkungen realistisch sind."

Pfarrer Schmitt bekundet darüber hinaus ausdrücklich seine Dankbarkeit dafür, "dass dem hohen Gut der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit wieder besser entsprochen wird, wenn uns auch zugleich schmerzlich bewusst sein muss, dass die gegenwärtigen Einschränkungen das Recht auf freie Religionsausübung auch weiterhin sehr einschränken." Alle Bestimmungen dienten dazu, die Mitfeiernden so gut wie möglich vor einer Infektion zu schützen, die behördlich vorgegebenen Auflagen zu erfüllen und somit eine weitere Verbreitung des Virus zu vermeiden.

Vor dem Hintergrund der überall im Bistum Limburg geltenden Einschränkungen habe der Bischof  auch weiterhin von der Sonntagspflicht dispensiert.