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Neues Zuhause für koptische Christen

Eröffnungsfeier der koptisch-orthodoxen Gemeinde
Neues Zuhause für koptische Christen
Neues Zuhause für koptische Christen
Diakon Mina Ghattas mit einem Korb mit geweihtem Brot, das nach dem Gottesdienst an die Gäste verteilt wurde © Thomas Weinert

„Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört“: Mit diesen Worten hat Stadtreferent Thomas Weinert bei der Eröffnungsfeier der Koptisch-Orthodoxen Gemeinde St. Georg und St. Mauritius am Kirchort St. Mauritius im Namen der katholischen Stadtkirche die „koptischen Geschwister“ begrüßt. Mit ihrem Umzug ins Zentrum rücke nicht nur die 2014 in St. Klara in Klarenthal gegründete Gemeinde mehr ins Blickfeld, sondern mit ihr auch der heilige Mauritius, der auch der Stadtpatron ist.

„Mit dem aus Ägypten stammenden Heiligen Mauritius werden wir aber auch darauf aufmerksam gemacht, dass der gelebte Glaube tödliche Konsequenzen haben kann“, sagte Weinert. Das gelte nicht nur für den Heiligen selbst, der sterben musste, weil er nicht gegen Christen vorgehen wollte, sondern auch für die koptischen Christen in Ägypten, die insbesondere durch IS-Terroristen bedroht und gefährdet seien.

„Wie zeigen und leben wir in der heutigen Gesellschaft unseren Glauben, dass er überzeugend und einladend wahrgenommen wird?“ Diese Aufgabe und Herausforderung eine die Anwesenden ebenso wie der gemeinsame Glaube, betonte der Stadtreferent, der den jetzt in St. Mauritius beheimateten Kopten wünschte, „dass ihr hier bei uns und mit uns ein persönliches Zuhause und ein Zuhause für Euren Glauben findet“.

Zelebranten des Eröffnungsgottesdienstes waren Bischof Anba Michael und Gemeindepriester Abuna Abraam Naguib. Nach dem Gottesdienst kamen alle Gäste zu einem gemeinsamen Agapemahl zusammen.

© Thomas Weinert
© Thomas Weinert
© Thomas Weinert
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