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Zu Gast in Wiesbaden: Johannes zu Eltz

Zu Gast in Wiesbaden: Johannes zu Eltz
Zu Gast in Wiesbaden: Johannes zu Eltz
© Wiese-Gutheil/Bistum Limburg

Er gehört zum deutschen Hochadel, studierte zunächst Jura mit anschließender Promotion. Die Berufung zum Priesterberuf kam erst später. Johannes zu Eltz war oberster Kirchenrichter in Limburg, wurde Stadtdekan in Wiesbaden, dann ab 2010 bis heute in Frankfurt. Mit deutlichen Worten fordert er Reformen in der Kirche und sorgt damit durchaus auch für Schlagzeilen. Am Donnerstag, 20. Dezember, ist er in Wiesbaden an alter Wirkungsstätte zu Gast im Roncalli-Haus (Friedrichstraße 26-28). Ab 19.30 Uhr wird er in den dort angesiedelten Abendgesprächen mit dem Journalisten Meinhard Schmidt-Degenhard „über Gott und die Welt“ sprechen.

Johannes zu Eltz wurde am 2. Oktober 1957 in Eltville geboren und wuchs im Rheingau auf. Nach Abschluss seines Jurastudiums entschloss er sich, Philosophie und Theologie an den Hochschulen Sankt Georgen in Frankfurt und Athenaeum Sant' Anselmo in Rom zu studieren. Am 29. Juni 1991 wurde er im Limburger Georgsdom zum Priester geweiht. Von Oktober 1999 bis August 2010 war zu Eltz Leiter des kirchlichen Gerichts, von 2006 bis 2010 auch Stadtdekan von Wiesbaden. Am 22. August 2010 wurde er Stadtdekan von Frankfurt und Bischöflicher Kommissar. Er ist Mitglied des Limburger Domkapitels, Pfarrer in der Dompfarrei St. Bartholomäus und Vorsitzender des Caritasverbandes Frankfurt e.V.

Die Gesprächsreihe „Gott und die Welt“ wird veranstaltet von: Katholische Erwachsenenbildung Wiesbaden-Untertaunus und Rheingau, Katholisches Stadtbüro Wiesbaden und Katholische Erwachsenenbildung Hessen. Veranstaltungsort ist das Roncalli-Haus, Friedrichstraße 26-28, Veranstaltungsbeginn jeweils 19.30 Uhr.