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Auf meiner Haut

Christopher Campbell stellt im Roncalli-Haus Tattoo-Künstler vor
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sensual naked tattooed woman posing for fashion shoot, isolated on black © Lightfield Studios - fotolia.de

Informationen zum Referenten

Paul-Henri (Christopher) Campbell wurde 1982 in Boston (USA) geboren und schreibt Lyrik sowie Prosa in englischer und deutscher Sprache. Studium der katholischen Theologie und der klassischen Philologie in Frankfurt am Main sowie an der National University of Ireland, Maynooth, derzeit Promotion. Campbell ist Übersetzer und Managing Editor der internationalen Ausgabe der Lyrikzeitschrift »DAS GEDICHT: DAS GEDICHT chapbook. German Poetry Now«. Er rezensiert regelmäßig für dasgedichtblog.de. 2017 erschien sein Gedichtband »nach den narkosen« für den er 2018 den renommierten Herman-Hesse-Förderpreis erhielt.

Artikel von RTL-Hessen zu Paul-Henri (Christopher) Campbell und seinem neuen Buch "Tattoo und Religion"

Tattoo und Religion – die bunten Kathedralen des Selbst: So heißt das aktuell viel beachtete Buch von Paul-Henri (Christopher) Campbell, in dem er ein breites Bild der christlichen Tradition im Tätowieren zeichnet. Campbell, der auch als Lyriker und Übersetzer tätig ist, wird am Donnerstag, 16. Mai, um 20 Uhr im Roncalli-Haus (Friedrichstraße 26-28) von 18.30 bis 20 Uhr vor allem den weiblichen Blick auf das Tattoo in den Mittelpunkt stellen. Kooperationspartner der Katholischen Erwachsenenbildung ist bei dieser Veranstaltung das Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit. Der Eintritt kostet 8 Euro.

An diesem Abend werden einige Tattoo-Künstler vorgestellt, die sich mit christlichen Tätowierungen befassen. Darunter Mikael de Poissy, der sich von der Glasmalerei in den großen Kathedralen Frankreichs inspirieren lässt oder das 700 Jahre alte Studio im Familienbetrieb von Christina Razzouk, die in der Jerusalemer Altstadt Pilger tätowiert. Der Israeli Chaim Malchev strebt mit seinen „spiritualisierten“ Abstraktionen Tattoo-Designs an, die nicht einfach nur dem Körper der Trägerinnen ornamental gerecht werden, sondern auch das Wachstum der Person fördern sollen.